Hier findest du meine Yogatherapie-Seminare in zeitlicher Reihenfolge. Willkommen sind Yogalehrende sowie Interessierte aus therapeutischen Berufen oder Betroffene. Ausführliche Skripte und ergänzendes E-Learning in verschiedenen Formaten unterstützen dich beim nachhaltigen Lernen.
Das 1 × 1 der Yogatherapie ist eine modular aufgebaute Fortbildung, die fundiertes Wissen mit moderner medizinischer Forschung und praxisnaher Yogatherapie verbindet. Im Mittelpunkt steht die sichere und verständliche Anwendung im normalen Gruppen- und Einzelunterricht.
Du lernst, gesundheitliche Beschwerden besser zu verstehen und Yoga gezielt, sicher und wirksam einzusetzen. Die Inhalte verbinden funktionelle Anatomie, medizinisches Wissen und die zeitlosen Weisheiten des Yoga.
Aufbau der Fortbildung:
Für wen:
Der Stoffwechsel bildet die Grundlage für das Zusammenspiel zentraler Körpersysteme wie Gehirn, Hormone, Immunsystem und Verdauung. Wenn dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht gerät, können sich vielfältige Beschwerden entwickeln – oft schleichend und unspezifisch.
Lerne den Stoffwechsel mit seinen vielfältigen Abhängigkeiten zu verstehen. Wir betrachten dabei insbesondere den Zuckerstoffwechsel und die Insulinresistenz als zentrale Mechanismen und ihre
Wechselwirkungen mit Gehirngesundheit, Immunsystem und stillen Entzündungen. Ebenso beleuchten wir den Einfluss von Schlaf, Chronotyp und Lebensstil auf den Stoffwechsel.
Du entwickelst ein grundlegendes Verständnis dafür, wie du mit Yoga regulierend und unterstützend auf diese Prozesse einwirken kannst.
Im ersten Modul ordnen wir die Grundlagen, Prinzipien, Anforderungen und Grenzen der Yogatherapie ein.
Wir beschäftigen uns mit zentralen übergeordneten Themen wie funktioneller Anatomie, Gewebestrukturen, degenerativen Veränderungen, dem Umgang mit akuten und chronischen Schmerzen, neurowissenschaftlichen Grundlagen sowie den Einflüssen von Alltag und Lebensstil auf die Yogapraxis.
Theorie und Praxis bilden dabei eine ausgewogene Mischung.
Du entwickelst ein klares logisches Gerüst, auf das alle weiteren Inhalte der Fortbildung aufbauen.
In diesem Workshop werden Gesundheits-Themen behandelt. Wir üben 15-minütige Yogapraxen, die auch als Handout und Audio zum selbstständigen Üben zur Verfügung gestellt werden. Die Übungen sind schrittweise aufgebaut, so dass sie an die eigenen Beschwerden angepasst werden können 😊.
Zu den jeweiligen Praxen besprechen wir die Skizzen und wofür die Übungen gut sind und wie sie individuell anzupassen sind.
Inklusive: Skizzen und Audiodateien zu den Praxen
Ort: Yogaschule Maria in Appen bei Hamburg
Für wen: Menschen mit entsprechenden Beschwerden
In diesen beiden Modulen befassen wir uns mit der Anatomie, Physiologie und Pathologie typischer orthopädischer Beschwerdebilder. Dabei geht es um die Frage, was diese Beschwerden auslöst, was
sie verstärken kann und welche Ansätze im Yoga unterstützend wirken.
Im zweiten Modul stehen die Füße, die Knie, die Hüfte und das Iliosakralgelenk (ISG) im Fokus. Modul 3 befasst sich mit der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule sowie dem Schultergürtel.
Du entwickelst ein vertieftes Verständnis für die körperlichen Zusammenhänge und gewinnst Sicherheit im Umgang mit häufigen orthopädischen Themen im Unterricht.
Wenn das Atemmuster ineffektiv ist, kann dies unterschiedliche Ursachen haben, die wir im Modul genauer betrachten.
Du lernst die physiologischen und funktionellen Zusammenhänge des Atems kennen – insbesondere im Bezug auf das autonome Nervensystem, die Körperhaltung, Muskelspannung, den Blutdruck, den Stresslevel und das Immunsystem.
Im praktischen Teil erforschst du die yogatherapeutische Atemregulierung und erlebst deren unmittelbare Wirkung.
Im Mittelpunkt dieses Moduls steht die mentale Gesundheit und die Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und Nervensystem.
Wir betrachten zentrale Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaften sowie deren Bedeutung für Stress, chronische Schmerzen, Entwicklungstraumata und depressive Zustände. Du verstehst, wie Wahrnehmung, Erfahrungen und neurobiologische Prozesse unser Erleben und Verhalten prägen.
Im praktischen Teil erlebst du, welche yogischen Ansätze Stressregulation unterstützen, seelische Belastung reduzieren und die Resilienzfähigkeit stärken können.
Wir werfen einen umfassenden Blick auf die Rolle des Glukosestoffwechsels und wie achtsames Yoga dazu beitragen kann, den Blutzucker zu stabilisieren.
Wie Yoga die Gehirnprozesse und -areale beeinflusst und wie wir dieses Wissen in den Yogaunterricht integrieren können, wird in diesem neuen Workshop vertieft.
Erlebe und verstehe die Welt der yogatherapeutischen Anpassungen.Mit wenigen Āsana, aber unzähligen Variationen, steht uns ein enormes Potenzial zur Verfügung. In diesem Workshop entfalten wir es gezielt und wirksam – für ganz unterschiedliche Bedürfnisse.
Mit offenem Blick und forschendem Geist erkunden wir die Kunst der Variation: funktional. achtsam. kreativ. Erlebe im Austausch auf Augenhöhe und auf der Matte zwei spannende Tage.
In dieser Workshopreihe beleuchten wir verschiedene Gesundheitsthemen in Theorie und Praxis und übersetzen die Prinzipien der therapeutischen Yogapraxis in effektive 15-Minuten-Sequenzen. Diese Impulse lassen sich leicht in den regulären Gruppenunterricht, in Einzelstunden oder in die eigene Yogapraxis sowie den Alltag integrieren.
In den Jahren 2024 und 2025 lag der Fokus mal auf bestimmte Körperregionen, mal auf dem Glukosestoffwechsel und ein anderes Mal auf der Gehirngesundheit.
Die Verbindung von Körper und Geist – Body Mind Connection - ist ein wichtiger Aspekt des Yoga als ganzheitliches System, dem auch die moderne Medizin mehr und mehr Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Zusammenhang treffen wir immer häufiger auf die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges. Aber was sagt sie aus und warum ist sie für uns Yogalehrende und Therapierende so bereichernd?
In dieser Fortbildung des Himalaya-Instituts entdecken wir, welche wirksamen Schätze uns ein achtsamer, resilienzorientierter Yoga bietet, um das physische, emotionale, mentale und spirituelle Bewusstsein weiter zu entwickeln und somit die innere Widerstandskraft zu stärken. An 5 Wochenenden erleben wir neben der Theorie Bewegung, Tanz, Spiel und Stille. Die Themen:
Muskelverspannungen durch Fehlhaltungen sind mit Abstand die häufigste Ursache für ein Schulter-Nackensyndrom. Schon durch die regelmäßige Nutzung des Handys und Computers muten wir dieser Region Schwerstarbeit zu. Oft löst auch eine stressbedingte Daueranspannung Verhärtungen, Durchblutungsstörungen, Druck auf Nerven, Schmerzen und Beweglichkeitseinschränkungen aus.Schmerzen, degenerative Veränderungen und Beweglichkeitseinschränkungen sind vorprogrammiert.
Das Zusammenspiel von Hals- und Brustwirbelsäule sowie dem Schultergürtel hat einen erheblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Mit dem Wissen über die anatomischen und stressbedingten Zusammenhänge können wir die Beweglichkeit, Kraft und Entspannung ausgewogen fördern und der eher ungewohnten und zu schnellen Überforderung im Yoga entgegenwirken. Hilfreiche und kreative Anpassungen bei Schmerzen sowie den Blick auf zu ändernde Alltagsgewohnheiten runden den Workshop ab.
Bluthochdruck wird oft nicht wahrgenommen und somit auch unterschätzt. Häufig wissen die Betroffenen nichts von ihrem hohen Blutdruck. Erste Anzeichen sind oft nur unspezifisch und werden deshalb weniger bemerkt. Die Gefahr von Folgeschäden erhöht sich ganz leise. Eine neue Studie ergab, dass der Lockdown mit einem deutlichen Anstieg des systolischen Blutdrucks verbunden war. Zusätzlich steigt das Risiko im Alter. Wir erfahren, welche Asanas und Atemübungen zur Stabilisierung oder sogar Senkung des Blutdruckes beitragen können und was im täglichen Leben hilfreich ist. Tipps, woran wir im Unterricht möglicherweise Praktizierende mit Bluthochdruck erkennen können, runden den Workshop ab.
Schmerzpatienten mit immer wiederkehrenden oder länger anhaltenden Schmerzen stecken oft in einem Teufelskreis. Das Leid und der Schmerz können überwältigend sein und führen ggf. zu Wut, Ärger, Frust, Hilflosigkeit, Stress, Bewegungs- und Atemeinschränkungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Selbstzweifel, sozialer Isolation uvm. Als ganzheitliches System kann Yoga auf vielen Ebenen Impulse setzen, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
Wir befassen uns zunächst mit dem Nervensystem und den Körperreaktionen. Dieses Verständnis ist die Basis für alle weiteren Überlegungen. Körper- und Atemwahrnehmung, die Balance zwischen Körper und Geist, Kraft und Entspannung sowie die Stärkung der mentalen Ressourcen sind beispielsweise Ansatzpunkte, um Druck und Ängste abzubauen. Erfahre wie Yoga uns dabei unterstützt kleine, alltagstaugliche Schritte zu unternehmen, um die Perspektive zu ändern: weg vom Schmerz, weg vom Schuldigsein, hin zu Selbstfürsorge, Selbstmitgefühl und der Reduzierung von Angst und Leid.
Im Alter verändert und verlangsamt sich unser Stoffwechsel und Hormonhaushalt. Das Gewebe ist weniger elastisch und der Verschleiß schreitet voran. Bewegungsmangel kommt oft als Beschleuniger dazu. Das führt im Alter häufiger zu Einschränkungen und Beschwerden. Bandscheibenrisse oder Arthrose sind beispielsweise ganz normale Entwicklungen und können den Bewegungsumfang immer weiter einschränken. Bei unseren älteren Kursteilnehmer*innen führen diese Veränderungen zunehmend zu Spinalstenosen. Wir betrachten die typischen anatomischen Veränderungen der Wirbelsäule und verstehen die Folgen. Schnell wird uns klar, welche Yoga-Elemente und –Anpassungen einer alternden Wirbelsäule guttun und welche Yogahaltungen kontraindiziert sind.
Unter zu hoher Stressbelastung leiden Körper und Geist. Gleichzeitig belegen viele Studien, dass Yoga stressbedingte Beschwerden wie geistige Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit bis hin zur Erschöpfung verringert.
Wie wir auf Stress reagieren ist individuell und eng mit unserem autonomen Nervensystem verbunden. Je anpassungsfähiger deren Hauptakteure, Sympathikus und Parasympathikus, sind, umso leichter können wir auf innere und äußere Reize reagieren und Stresskompetenz entwickeln. Wir befassen uns in diesem Workshop mit der Wirkungsweise, den neurobiologischen Zusammenhängen und den Anpassungsmöglichkeiten von Sympathikus und Parasympathikus und der Polyvagal-Theorie.
Asthma bronchiale ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. Die Atemwege reagieren auf Störungen wie Allergene viel schneller als bei Gesunden. Gezielte Maßnahmen können ein gesundes Atemmuster unterstützen und die gestressten Muskelpartien entspannen. Yoga bietet uns viele Möglichkeiten, um spielerisch die Atmung sanft und schrittweise zu variieren, damit Betroffene den Atem angenehm(er) und leicht(er) erleben.
Dieser Nachmittags-Workshop richtet sich an Yoga-Anfänger und erfahrene Yoga-Praktizierende, die mit Yoga der Schulter-Nackenregion Gutes gönnen möchten - präventiv oder trotz Verspannungen. Du erfährst mehr über die Zusammenhänge und in den Übungen erlebst Du, wie Du mit Leichtigkeit selbst aktiv Einfluss nehmen kannst, um Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen im Schulter-Nackenbereich "Ade" zu sagen.
Eine weit verbreitete Ursache für Rückenbeschwerden ist das Sitzen. Das Sitzen ist „Das neue Rauchen“. Häufig fehlt die rumpfstabilisierende Muskulatur. Die degenerative Veränderung der Bandscheiben erhöht möglicherweise weiter die Einschränkungen. Wir widmen uns insbesondere den Yoga-Elementen, welche effektiv die Rumpfmuskulatur aufbauen und die Neutralstellung der Wirbelsäule unterstützen. Im Alltag müssen oft Bewegungsmuster verändert werden, um nachhaltige Linderung zu erzielen. Auch darauf gehen wir ein.
In diesem professionellen Programm zur Yogatherapie möchten wir Ihnen die Essenz aus traditionellem Yoga und Ayurveda sowie den Erkenntnissen der modernen Medizin näher bringen. Wir erarbeiten die Grundlagen zum Verständnis verschiedener Erkrankungen und entsprechende Richtlinien und Therapieprinzipien, um Ihren Umgang damit im Yoga-Einzel - und im Gruppenunterricht effektiver und sicherer zu gestalten.
Unsere Gesellschaft wird immer älter und der prozentuale Anteil der Menschen mit Arthrose und Osteoporose nimmt deutlich zu. Diese Krankheitsbilder führen häufiger zu Instabilität und die Sturzgefahr erhöht sich. In der Folge sind die Betroffenen oft verunsichert. Gerade mit Yoga können wir liebevoll, kreativ aber auch kraftvoll bis ins hohe Alter üben. Mit dieser Vielfalt, die wir auch leicht abseits der Matte integrieren können, ist es möglich, den einen oder anderen Alterungsprozess zu verlangsamen.
Schultern - entspannt und kräftig.
Schultern haben naturgemäß eine hohe Bewegungsfreiheit und sind gleichzeitig sehr anfällig für Verletzungen. Heutzutage beanspruchen viele ihre Schultern im Alltag einseitig bzw. falsch. Ein entspannter Schultern-Nackenbereich ist selten.
In der Yogapraxis wird diese Region eher ungewohnt und zu schnell, insbesondere durch Stützhaltungen, überfordert. Um dem entgegen zu wirken, ist es wichtig achtsam und langsam die notwendige Kraft aufzubauen. In diesem Workshop beziehen wir auch die angrenzende Regionen wie das Schulterblatt und die Brustwirbelsäule mit ein.
Die Mitte stärken.
An diesem Wochenende stehen das ISG, die Lenden- und Brustwirbelsäule im Mittelpunkt. Wir widmen uns zunächst der Anatomie, um zu verstehen:
Die Basis schaffen.
Senk- und Knickfüße, Hallux Valgus, Knie- oder Hüftprobleme; Yoga soll Abhilfe schaffen – aber wie? In diesem Workshop schauen wir uns an, wie wichtig es ist, die Asanapraxis auf einer gesunden Basis zu gründen.
Wir betrachten und erleben, wie wir im Rahmen der Yogapraxis den Füßen mehr Beachtung, den Kniegelenken mehr Stabilität und den Hüften mehr Bewegungsfreiheit schenken können.